Klinikpräsentation

 
Die Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin verfügt über 64 stationäre Betten. In 4 Teilstationen werden schwerpunktmäßig PatientInnen mit schizophrenen und affektiven Psychosen, mit Angst-, Persönlichkeits-, Ess- und posttraumatischen Störungen behandelt.

Das jeweilige Therapiekonzept ist multimodal angelegt. Störungsorientiert kommen differentielle Psychopharmakotherapie aber auch psychodynamische, verhaltenstherapeutische, familiensystemische und maltherapeutische Verfahren zum Einsatz. Diese Behandlungsmöglichkeiten werden ergänzt durch Ergo-, Sport- und Tanztherapie.

Eine Überwachungsstation mit 10 Betten bietet auch die Möglichkeit einer modernen psychiatrischen Behandlung von psychotisch und suizidal schwerst kranken PatientInnen unter geschlossenen Bedingungen.

In einer Akutambulanz können PatientInnen in akuten psychischen Krisen, bei diversen psychischen Störungen, tagsüber betreut werden.

Ein psychiatrischer Haupt- und Beidienst garantiert auch die Nachtstunden über eine krisenorientierte Versorgung.
Daneben wird in Spezialambulanzen, die sich an den stationären Behandlungsschwerpunkten orientieren, eine enge Vernetzung von stationären, poststationären und ambulanten Behandlungsmöglichkeiten angestrebt.

Störungsorientierte Programme der Psychoedukation für PatientInnen mit schizophrenen und bipolar affektiven Erkrankungen zielen sowohl bei den betroffenen Personen als auch ihren Angehörigen auf die Förderung des Krankheitsverständnisses, die Verbesserung der Compliance und die Unterstützung der Krankheitsverarbeitung

Ein eigenständiger, psychiatrischer Konsiliardienst konzentriert sich auf die Diagnostik und Therapie von körperlich kranken PatientInnen mit psychischen Störungen sowie PatientInnen mit diversen Somatisierungssyndromen, die auf den einzelnen Kliniken und Abteilungen des LKH behandelt werden. Hierüber wird ein grundlegender Beitrag zur psychosomatischen Versorgung der PatientInnen am LKH geleistet.
Letzte Aktualisierung: 09.02.2016